0007 Hallo, Hase

Shownotes

Warum sagen wir eigentlich „Hase“, wenn der Mensch neben uns offensichtlich keiner ist?

Wir sprechen darüber, wie unsere Koseworte entstanden sind und warum manche davon erstaunlich viel Nähe erzeugen. Barbara erzählt von einer alten Patientin, die einfach alle Menschen um sich herum „Hasenkinder“ nannte – und damit etwas schaffte, das keine korrekte Berufsbezeichnung vermocht hätte: unmittelbare menschliche Nähe.

Wir erinnern uns an Koseworte aus unserer Kindheit und unseren Familien und fragen uns, warum manche Namen Geborgenheit auslösen, während andere überhaupt nicht passen.

Dabei entdecken wir auch die andere Seite: Ein Kosewort kann liebevoll sein, ironisch werden, verniedlichen oder sogar einen kleinen Stachel bekommen. Es kommt nicht nur darauf an, was wir sagen, sondern aus welcher Haltung heraus wir es sagen.

Und vielleicht merken wir sogar an unseren Koseworten, wie es unserer Beziehung gerade geht. Denn wenn der Alltag härter und angespannter wird, verschwinden manchmal auch Hase, Schatz und mein Lieb.

Für uns sind diese kleinen Worte deshalb inzwischen ein Teil unserer Liebeskultur geworden.

Ein kleines Ritual, das sagt: Ich sehe dich. Du gehörst zu mir. Du bist mir lieb. ❤️

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